Was wir tun
Mittelstufe
Zur Mittelstufe gehören in Schleswig-Holstein die Jahrgangsstufen 7 bis 10. In dieser Zeit finden viele wichtige Weichenstellungen für die weitere Entwicklung der Jugendlichen statt. Die Kindheit endet, die Pubertät wird durchlebt und die spannende und aufregende Zeit der Jugend beginnt.
Die Jugendlichen durchlaufen in den Lebensjahren während der Mittelstufe enorme Veränderungsprozesse in Bezug auf ihre körperliche und psychische Entwicklung. Sowohl das fachliche als auch das soziale und emotionale Lernen des Einzelnen wird von diesen Veränderungsprozessen stark beeinflusst.
Die persönliche Entwicklung der Jugendlichen positiv zu begleiten, ist gemeinsame Aufgabe von Eltern und Lehrkräften. Am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium ist es unser Ziel, in dieser Phase die Bereitschaft zum Lernen zu erhalten, das erwachende Interesse am Weltgeschehen und die Neugier auf Fragen der Wissenschaft zu fördern und Räume dafür zu schaffen, dass die Jugendlichen ihre eigenen Potenziale bestmöglich entfalten.
Hierzu gehört neben der individuellen Entwicklung auch, dass sich die Jugendlichen – getragen von gegenseitiger Wertschätzung – mit zunehmender Verantwortung für die Werte unserer Schulgemeinschaft sowie unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft einzusetzen lernen.
Bei Fragen zur Mittelstufe wenden Sie sich gerne an mich.
Herzliche Grüße
Matthias Junge, Koordinator der Mittelstufe
Mit der Versetzung von der 6. in die 7. Klasse ist die Orientierungsstufe beendet und die Zeit in der Mittelstufe beginnt. Diese umfasst in in der Regel am Gymnasium in Schleswig-Holstein die Jahrgangsstufen 7 bis 10.
Die Mittelstufe am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium ist mehr als nur das Bindeglied in der Schulzeit zwischen Orientierungsstufe und Abitur. In der Auseinandersetzung mit Schulinhalten wollen wir Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten dafür eröffnen, kritische Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen zu machen, eigenes soziales Handeln und die eigene Rolle in der Gesellschaft zu reflektieren und zunehmend selbst Verantwortung für einen eigenständigen Lernprozess zu übernehmen. Kurz: Es geht vor allem um die Entwicklung der Persönlichkeit!
So gut und harmonisch sich die Klassengemeinschaft in den Klassenstufen 5 und 6 auch entwickelt haben mag, haben wir doch sehr gute Erfahrungen damit gemacht, die Klassen für die Mittelstufe neu zusammenzusetzen. Dabei wird die Einteilung der 7. Klassen sehr sorgfältig unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien vorgenommen. So werden z.B. auch individuelle Freundschaftswünsche jedes einzelnen Kindes berücksichtigt. Weitere Kriterien sind ein möglichst ausgewogenes Verhältnis von Jungen und Mädchen, eine annähernd gleiche Klassengröße und ein gemischtes Leistungsspektrum – so wird auch weiterhin ein gutes und soziales Lernen ermöglicht.
Der Wechsel der Klassenleitung und der Fachlehrkräfte in den meisten Fächern wird begleitet von einer engen kollegialen Zusammenarbeit und außerdem durch eine Übergabekonferenz der „alten“ und „neuen“ Klassenleitungen gestützt. Die Orientierungsstufenleitung und die Mittelstufenleitung arbeiten dabei sehr eng zusammen, sodass die sorgfältige Betreuung der Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Orientierungsstufe in die Mittelstufe durchgängig gewährleistet ist.
Auf dieser Basis ist es unser Ziel, die Jugendlichen in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu begleiten – im Lernen, im Sozialen, im persönlich Emotionalen.
Die Zeit, die die Jugendlichen in der Mittelstufe verbringen, ist sicherlich nicht die einfachste Zeit. Es ist die Zeit der persönlichen Entwicklung und Orientierung hin zum jungen Erwachsenen… Stichwort: Pubertät.
Ebenso komplex sind die Regelungen zu Aufstieg und Versetzung in der Mittelstufe, die hier ausführlich beschrieben werden.
Nach erfolgreicher Versetzung in die 7. Klasse gelten ab der 7. Klasse für die Schülerinnen und Schüler diese Regeln: Versetzungsregelungen (pdf)
An einer Stelle in der Mittelstufe haben die Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein die Möglichkeit und die Verpflichtung, einen Kurs nach eigenen Interessen zu wählen. Hier ist die Rede vom Wahlpflichtunterricht der 9. und 10. Klassen – kurz: WPU. Dieser ist eine gute Gelegenheit, einen persönlichen Schwerpunkt zu setzen – wie es am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium ja auch schon in der 6. Klasse der Fall war (Neigungskurse).
Am DBG werden die angebotenen Wahlpflichtkurse jeweils für zwei Jahre aus dem Angebot der Schule gewählt.
Das inhaltliche Angebot wird jedes Jahr überprüft und jeweils nach den Möglichkeiten der Schule gestaltet. Grundsätzlich haben sich aber Angebote herauskristallisiert, die regelmäßig in jedem Jahr angeboten werden. So haben wir zuletzt zum Beispiel gute Resonanz auf folgende Kurse bekommen:
- Darstellendes Spiel
- Medien / Gesellschaft mit Schwerpunkt Medienkompetenz (Kooperation mit Schulradio DBGonAir)
- Wir in Europa
- Praxis Naturwissenschaft (Physik/Informatik/Chemie mit experimenteller Orientierung)
- Making – kreatives Gestalten
- Spanisch als 3. Fremdsprache (erstmalig zum Schuljahr 2026/27)
Über das konkrete Angebot informieren wir im Verlauf des 2. Halbjahres der 8. Klasse. Noch vor der Wahl findet eine Informationsveranstaltung statt, in der die Angebote noch einmal kurz vorgestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler wählen dann die Kurse nach Prioritäten, d. h. ein Fach als 1. Priorität, ein Fach als 2. Priorität und ein Fach als 3. Priorität (Erst-, Zweit- und Drittwunsch).
Dabei gehen wir davon aus, dass die Wahl auch zu Hause zwischen Eltern und Jugendlichen besprochen wird, damit nach Möglichkeit eine gute Wahl getroffen wird.
Die Wahlpflichtkurse werden in der Regel jeweils 3-stündig unterrichtet (außer Latein: 4-stündig), es werden Leistungsnachweise erbracht, z.B. schriftliche Arbeiten, und es wird eine Zeugnisnote erteilt.
Da aber keine eigenen Lehrpläne vorliegen, steht insgesamt die gemeinsame Beschäftigung mit den im jeweiligen Kurs geteilten Interessen im Vordergrund.
Wir freuen uns darüber, dass wir ein breites Angebot machen können!
Bundesweite Vergleichsarbeiten in Deutsch, Mathematik, Englisch sowie Französisch in der 8. Jahrgangsstufe
VERA ist ein Instrument der Schul- und Unterrichtsentwicklung, das sich auch als Gesprächsanlass für eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler eignet.
Die zentralen Vergleichsarbeiten im 8. Jahrgang werden in weiterführenden Schulen aller Bundesländer geschrieben. Den Schwerpunkt bilden die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch. Die Teilnahme in allen drei Fächern ist verpflichtend. Zusätzlich ist eine Teilnahme im Fach Französisch möglich.
Das Ziel besteht darin, den Fachunterricht entsprechend den bundesweit geltenden Bildungsstandards weiterzuentwickeln. Diese legen fest, welche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler zum Ende eines Bildungsgangs erworben haben sollen. VERA gibt eine verlässliche Auskunft über den Lernstand entsprechend diesen Standards. Es ist ein Instrument der Schul- und Unterrichtsentwicklung, das sich auch als Gesprächsanlass für eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler eignet. Vergleichsarbeiten beziehen sich auf langfristig erworbene Kompetenzen.
Der Ablauf sieht die Durchführung von VERA 8 jährlich im Frühjahr vor. Die Bearbeitungszeit beträgt etwa 80 Minuten.
Die Auswertung der VERA-Tests erfolgt bei Bearbeitung am PC inzwischen weitgehend automatisiert. Erhobene Daten können nicht mit den Namen von Schülerinnen und Schülern in Verbindung gebracht werden. Unterschiedliche Vergleichsgruppen ermöglichen einen fairen Vergleich. VERA-Tests werden nicht benotet, ersetzen aber eine Klassenarbeit.
Die Rückmeldung besteht aus verschiedenen Dokumenten: Die Schülerinnen und Schüler bekommen für sich und ihre Eltern eine individuelle Rückmeldung zu verschiedenen Aspekten ihrer erbrachten Leistung. Etwa sechs Wochen nach Eingabe aller Ergebnisse werden den Schulen Ergebnisberichte zur Verfügung gestellt. Diese beinhalten Rückmeldungen auf Klassen- und Schulebene im Vergleich zu den landesweiten Ergebnissen. Mithilfe der Ergebnisse können Stärken und Schwächen der Lerngruppe erkannt werden. Sie geben eine Orientierung über den individuellen Lernstand der Schülerinnen und Schüler und dienen als Anhaltspunkt für die Weiterentwicklung des Fachunterrichts.
Die Schule bekommt an dieser Stelle also auch einen guten Hinweis, wie die 8. Klassen des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums im Vergleich mit den anderen Gymnasien in Schleswig-Holstein einzuordnen sind. In den letzten Jahren lagen die Lerngruppen des DBG in der Regel bei oder über dem Durchschnitt des Landes.
Wir sind für Sie da.
Unser Sekretariat ist gerne für Sie da und beantwortet Ihre Fragen rund um die Schule.
Melden Sie sich bei uns:
04106 / 65 82 91
oder
per E-Mail
dbg.quickborn[at]schule.landsh.de