Was wir tun

Mittelstufe

Zur Mittelstufe gehören in Schleswig-Holstein die Klassen 7 – 10. Damit haben wir hier eine Zeit, die für die weitere Entwicklung der Jugendlichen mitentscheidend ist. In dieser Lebensphase endet die Kindheit, die Pubertät wird durchlebt und die spannende und aufregende Zeit als Jugendlicher beginnt.
Die Jugendlichen durchlaufen in den Lebensjahren während der Mittelstufe enorme Veränderungsprozesse in Bezug auf ihre körperliche und psychische Entwicklung.

Diese Entwicklung positiv zu begleiten, ist gemeinsame Aufgabe von Eltern und Lehrkräften. In dieser Phase ist es unser Ziel, die Bereitschaft zum Lernen zu erhalten und das erwachende Interesse am Weltgeschehen und die Neugier auf Fragen der Wissenschaft zu fördern.

Gerne bin ich für Sie und Ihre Fragen für Sie da,
Ihre Kerstin Thomsen, Koordinatorin der Mittelstufe

Mittelstufe | Allgemeine Hinweise

Mit der Versetzung von der 6. in die 7. Klasse ist die Orientierungsstufe beendet und eine spannende Zeit startet: die Mittelstufe.

Die Mittelstufe des Gymnasiums umfasst die Jahrgangsstufen 7 bis 9 in den noch laufenden letzten G8-Jahrgängen und die Klassenstufen 7 bis 10 in den inzwischen hochwachsenden G9-Jahrgängen.

Die Mittelstufe am DBG ist mehr als nur das Bindeglied in der Schulzeit zwischen Orientierungsstufe und Abitur. In dieser Lebensphase endet die Kindheit, die Pubertät wird durchlebt und die spannende und aufregende Zeit als Jugendlicher beginnt. Die Jugendlichen durchlaufen in den Lebensjahren während der Mittelstufe enorme Veränderungsprozesse in Bezug auf ihre körperliche und psychische Entwicklung. In dieser Phase soll die Bereitschaft zum Lernen erhalten werden und das erwachende Interesse am Weltgeschehen und die Neugier auf Fragen der Wissenschaft gefördert werden. In der Auseinandersetzung mit Schulinhalten soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, kritische Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen zu machen, ihr soziales Handeln und ihre Rolle in der Gesellschaft zu reflektieren und zunehmend selbst Verantwortung für einen eigenständigen Lernprozess zu übernehmen. Kurz: Es geht immer auch um die Entwicklung der Persönlichkeit!

So gut und harmonisch sich die Klassengemeinschaft in den Klassenstufen 5 und 6 auch entwickelt haben mag, wir haben in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen damit gemacht, die Klassen für die Mittelstufe neu zusammenzusetzen. Dabei wird die Einteilung der 7. Klassen sehr sorgfältig unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien vorgenommen. So werden z.B. die individuellen Freundschaftswünsche jedes einzelnen Kindes berücksichtigt. Weitere Kriterien sind ein möglichst ausgewogenes Verhältnis von Jungen und Mädchen, eine annähernd gleiche Klassengröße und ein gemischtes Leistungsspektrum – so wird auch weiterhin ein gutes und soziales Lernen ermöglicht.

Der Wechsel in der Klassenleitung und der Fachlehrkräfte in den meisten Fächern wird begleitet von einer engen kollegialen Zusammenarbeit und außerdem durch eine Übergabekonferenz der „alten“ und „neuen“ Klassenleitungen gestützt. Die Orientierungsstufenleitung und die Mittelstufenleitung arbeiten dabei sehr eng zusammen, sodass die sorgfältige Betreuung der Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Orientierungsstufe in die Sekundarstufe I durchgängig gewährleistet ist.

Auf dieser Basis ist es unser Ziel, die Jugendlichen in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu begleiten – im Lernen, im Sozialen, im persönlich Emotionalen.

Versetzungsregelungen Mittelstufe

Die Zeit, die die Jugendlichen in der Mittelstufe verbringen, ist sicherlich nicht die einfachste Zeit. Es ist die Zeit der persönlichen Entwicklung und Orientierung hin zum jungen Erwachsenen… Stichwort: Pubertät.
Ebenso komplex sind die Regelungen zu Aufstieg und Versetzung in der Mittelstufe, die hier ausführlich beschrieben werden.
Nach erfolgreicher Versetzung in die 7. Klasse gelten ab der 7. Klasse für die Schülerinnen und Schüler diese Regeln: Versetzungsregelungen (pdf)

Wahlpflichtunterricht 9. & 10. Klasse

An einer Stelle in der Mittelstufe haben die Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein die Möglichkeit und die Verpflichtung, einen Kurs nach eigenen Interessen zu wählen. Hier ist die Rede vom Wahlpflichtunterricht der 9. Und 10. Klassen – kurz: WPU. Dies ist eine wirklich gute Gelegenheit, einen persönlichen Schwerpunkt zu setzen – wie es am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium ja auch schon in der 6. Klasse der Fall war (Neigungskurs).

Am DBG werden die angebotenen Wahlpflichtkurse jeweils für zwei Jahre aus dem Angebot der Schule gewählt.

Das inhaltliche Angebot wird jedes Jahr überprüft und jeweils nach den Möglichkeiten der Schule teilweise verändert. Grundsätzlich haben sich aber Angebote herauskristallisiert, die regelmäßig jedes Jahr angeboten werden. So haben wir in den letzten Jahren regelmäßig diese Kurse angeboten:

  • Latein, als 3. Fremdsprache
  • Biologie/Physik/Informatik mit experimenteller Orientierung
  • Darstellendes Spiel
  • Kombikurs: „Digitale Helden“ + Medien und Gesellschaft mit Schwerpunkt Medienkompetenz
  • Kombikurs: Fitness und Umwelt + Ernährung und Umwelt

Über das konkrete Angebot informieren wir im Verlauf des 2. Halbjahres der 8. Klasse. Noch vor der Wahl findet eine Informationsveranstaltung statt, in der die Angebote noch einmal kurz vorgestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler wählen dann die Kurse nach Prioritäten, d. h. ein Fach als 1. Priorität, ein Fach als 2. Priorität und ein Fach als 3. Priorität (Erst-, Zweit- und Drittwunsch).

Dabei gehen wir davon aus, dass die Wahl auch zu Hause zwischen Eltern und Jugendlichen besprochen wird, damit nach Möglichkeit eine gute Wahl getroffen wird.

Die Wahlpflichtkurse werden in der Regel jeweils 3-stündig unterrichtet (außer Latein: 4-stündig), es werden Leistungsnachweise erbracht, z.B. schriftliche Arbeiten, und es wird eine Zeugnisnote erteilt.

Da aber keine eigenen Lehrpläne vorliegen, steht insgesamt die gemeinsame Beschäftigung mit den im jeweiligen Kurs geteilten Interessen im Vordergrund.

Wir freuen uns darüber, dass wir ein breites Angebot machen können!

Vergleichsarbeiten in der 8. Klasse (VERA)

Bundesweite Vergleichsarbeiten in Deutsch, Mathematik, Englisch sowie Französisch in der 8. Jahrgangsstufe

VERA ist ein Instrument der Schul- und Unterrichtsentwicklung, das sich auch als Gesprächsanlass für eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler eignet.
Die zentralen Vergleichsarbeiten im 8. Jahrgang werden in weiterführenden Schulen aller Bundesländer geschrieben. Den Schwerpunkt bilden die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch. Die Teilnahme in allen drei Fächern ist verpflichtend. Zusätzlich ist eine Teilnahme im Fach Französisch möglich.

Das Ziel besteht darin, den Fachunterricht entsprechend den bundesweit geltenden Bildungsstandards weiterzuentwickeln. Diese legen fest, welche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler zum Ende eines Bildungsgangs erworben haben sollen. VERA gibt eine verlässliche Auskunft über den Lernstand entsprechend diesen Standards. Es ist ein Instrument der Schul- und Unterrichtsentwicklung, das sich auch als Gesprächsanlass für eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler eignet. Vergleichsarbeiten beziehen sich auf langfristig erworbene Kompetenzen.

Der Ablauf sieht die Durchführung von VERA 8 jährlich im Frühjahr vor. Die Bearbeitungszeit beträgt etwa 60 bis 80 Minuten.

Die Auswertung der VERA Tests erfolgt über festgelegte Korrekturanweisungen durch die Lehrkräfte. Die Ergebnisse werden an eine zentrale Datenbank übermittelt. Erhobene Daten können nicht mit den Namen von Schülerinnen und Schülern in Verbindung gebracht werden. Unterschiedliche Vergleichsgruppen ermöglichen einen fairen Vergleich. VERA-Tests werden nicht benotet, ersetzen aber eine Klassenarbeit.

Die Rückmeldung besteht aus verschiedenen Dokumenten: Die Schülerinnen und Schüler bekommen für sich und ihre Eltern eine individuelle Rückmeldung zu verschiedenen Aspekten ihrer erbrachten Leistung. Etwa sechs Wochen nach Eingabe aller Ergebnisse werden den Schulen Ergebnisberichte zur Verfügung gestellt. Diese beinhalten Rückmeldungen auf Klassen- und Schulebene im Vergleich zu den landesweiten Ergebnissen. Mithilfe der Ergebnisse können Stärken und Schwächen der Lerngruppe erkannt werden. Sie geben eine Orientierung über den individuellen Lernstand der Schülerinnen und Schüler und dienen als Anhaltspunkt für die Weiterentwicklung des Fachunterrichts.

Die Schule bekommt an dieser Stelle also auch einen guten Hinweis, wie die 8. Klassen des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums im Vergleich mit den anderen Gymnasien in Schleswig-Holstein einzuordnen ist. In den letzten Jahren lagen die Lerngruppen des DBG in der Regel über dem Durchschnitt des Landes.

Wir sind für Sie da.

Unser Sekretariat ist gerne für Sie da und beantwortet Ihre Fragen rund um die Schule.

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