| Skifahrt der Klasse 7a 2006/2007 |
Reisen |
Bericht und Bilder
- Klassenfahrt der 7a nach Kramsach -
Reisebericht
Hallo,
oder „Grüß Gott“, wie man in Kramsach in Österreich sagt!
In der Woche vom 24. bis zum 31.März waren wir (die 7a) auf Klassenfahrt in Österreich. Begleitet haben uns neben Herrn Wolff dessen Frau und seine beiden Kinder, sowie Frau Scheunemann, eine Mutter, und Sandra, eine junge Sportstudentin aus Flensburg. Wir haben alle bei traumhaftem Sonnenschein Skifahren gelernt, jedenfalls die, die es noch nicht konnten. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, die Pisten herunterzusausen.
Die tolle Klassenfahrt konnte nur durch aktive Mitarbeit der ganzen Klasse ermöglicht werden. Wir haben anderthalb Jahre Kuchen verkauft, waren auf dem Flohmarkt, haben babygesittet, einen Teil unseres Taschengeldes gestiftet und als Highlight unser „Monster-Musical“ aufgeführt. Die Unterkunft und die ca. 8 Stunden lange Zugfahrt haben unsere Eltern finanziert, aber den Skipass und die Leihgebühren für die Ausrüstung haben wir uns selber verdient, ebenso wie das Geld für das Essen, das wir selber gekocht haben. Wir haben auf dem Haflingerhof gewohnt, ein idyllischer Bauernhof in einem sehr kleinen Dorf in Tirol. Bei der Ankunft haben wir uns gleich unsere Skisachen geliehen, sprich Schuhe, Skier, Helme, usw.. Dazu sind wir zu „Sportossi“ gefahren. Der Laden gehört einem Österreicher namens Oswald, dessen Verkäufer ziemlich komisch gesprochen hat.
Als wir das erste Mal mit der Gondel auf den Berg gefahren sind, habe nicht nur ich über die gewaltige Größe der Berge gestaunt. Die weißen Gipfel haben sich majestätisch von den grünen Hängen der Alpen erhoben, und die Fahrt nach oben wolle kein Ende nehmen. Auf dem Berg angekommen, haben wir erst einmal versucht, auf den „Brettern“ stehen zu bleiben, während die „Elite“, die Fortgeschrittenen, sofort die Pisten erkundet haben. Bereits nach einer Stunde sind einige von uns die leichteste Piste ohne Hilfe gefahren und am zweiten Tag konnten es alle.
So sah unser Tagesablauf aus: Nach dem Frühstück sind wir morgens mit einem Bus ins Skigebiet gefahren. Dem Busfahrer haben die Jungs den Namen „Ernie“ gegeben, seinen Bus haben sie „Bernie“ genannt, wir wissen nicht mehr, warum. Mittags haben wir uns immer alle am „Hornboden“ getroffen, das ist ein Restaurant mit Selbstbedienung, doch wir haben fast immer selbst geschmierte Brote gegessen. Danach sind wir noch einige Stunden gefahren. Meistens ist es um drei Uhr wieder nach Hause gegangen, aber manchmal sind wir auch bis um vier Uhr geblieben. Dann ging es ans Kochen. Abends sind wir oft todmüde ins Bett gefallen, doch wir haben auch Spiele gespielt und uns unterhalten.
Am Ende der Klassenfahrt konnten alle bis zur Mittelstation (dort hält die Gondel ein Mal, bevor man oben angekommen ist) fahren. Selbst die, die am Anfang einige Schwierigkeiten hatten, schafften es. Uns allen hat die Klassenfahrt großen Spaß gemacht, weil wir in der Natur waren, Ski gefahren sind und es für uns etwas ganz Besonderes war, nach Österreich zu fahren. Skifahren ist wie Fliegen. Dieses Gefühl ist nur durch das Engagement unserer Klasse und das von Herrn Wolff möglich geworden. Deswegen möchten wir uns ganz herzlich bei ihm und seiner Frau bedanken, außerdem bei Frau Scheunemann, die aufgrund der Rückenprobleme von Herrn Dierks kurzfristig eingesprungen ist, und bei Sandra!
Einen schönen Frühling wünscht
Die 7a
(Katharina Pergande, 1. April 2007)