Frankreich 2006

Reisen


Berichte und Bilder
 Deutsch-Französisch-Austausch 2006

 

Reisebericht
Ausflug nach Etretat
Besuch in Honfleur
Bon jour Paris
Familienleben

 

Reisebericht

Austausch mit dem collège "emile verhaeren"

Am Mittwoch, dem 13.09.2006 um 7.15 Uhr ging es für die Schüler der 9. Klassen und der 8. Klasse des G-8 Zuges mit Frau Richter und Frau Hagen-Schulte endlich los nach Frankreich. Als wir abends in Bonsecours ankamen, empfingen uns  unsere Austauschpartner/innen mit Freude. Den Rest des Abends verbrachten wir bei unseren Gastfamilien.

Am Donnerstag guckten wir uns in Gruppen den Unterricht an und aßen in der Kantine, wo das Essen sehr gut schmeckte. Nachmittags machten wir dann eine sehr lange Ralley durch Bonsecours.

Am Freitag verbrachten wir den Tag in Etretat, wo wir die Kreidefelsen besichtigten und in Honfleur, einer sehr hübschen Hafenstadt. Am späten Nachmittag trafen sich meistens noch viele miteinander.

Am Wochenende unternahmen wir etwas mit unseren Gastfamilien: Am Samstag waren die meisten in Rouen (die nächstgelegene größere Stadt) shoppen und am Sonntag besichtigten manche bekannte Städte sowie: Paris, Versailles... oder gingen zum Drachenfest in Dieppe, in Freizeitpark, trafen sich mit anderen etc. 

Am Montag verlief der Vormittag wie am Donnerstag und nach dem Essen hatten wir ein Basketballturnier.

Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus nach Paris. Unsere 1. Haltestelle war "der Eifelturm", wo wir alle oben einen Blick über Paris werfen konnten. Danach fuhren wir zum "Louvre". Von dort gingen wir bis zur "Notre Dame". Als wir alles besichtigt hatten, brachte uns der Bus nach Montmartre. Hier bekamen wir Zeit um Karikaturen zeichnen zu lassen und/oder Souveniers zu kaufen.

Am Mittwoch mussten die Franzosen normal zur Schule gehen und wir Deutschen machten eine Stadtführung durch Rouen. Am Nachmittag haben sich die meisten miteinander getroffen etc. Abends fand dann die Abschlussfeier statt, wo viel getanzt wurde und alle viel Spaß hatten.

Am Donnerstag, dem 21.09.2006 traten wir um 7.45 Uhr die Heimreise an. Das war für viele eine sehr traurige Angelegenheit. Aber das zeigt ja auch, wie toll es in Frankreich gewesen ist. Nach ca. 13stündiger Fahrt kamen dann alle erschöpft wieder zu Hause an.


Ausflug nach Etretat

Um 8.30 Uhr sind wir mit dem Bus Richtung Atlantik gefahren. Um 10.00 Uhr sind wir in Etretat angekommen. Als erstes haben wir die historische Markthalle besichtigt. Nach diesem Abstecher sind wir Richtung Kreidfelsen die an der Küste liegen gegangen. Ein paar Fotos später haben wir die Felsen erklommen. Einige Schüler sind unten geblieben. Oben angekommen haben sich alle ausgeruht und die Aussicht genossen. Ein paar Leute wollten um mehr Fotos zu machen weiter gehen, doch da es zu gefährlich sei zu nah an die Klippen zu gehen durften wir nicht sehr weit hinaus. Nach dreißig Minuten sind alle zum Strand runter gegangen. Unten angekommen, sind viele auf den Strand zu gerannt, dies hat sich zu einem zwanzigminütigem Strandspaziergang entwickelt.                       

Nach diesem langen Fußmarsch haben wir gepicknickt. Einige Schüler haben sich mit den Steinen am Strand vergnügt. Mit schmerzenden Füßen sind wir durch das Dorf Etretat Richtung Bus gegangen. Bevor man in den Bus gestiegen ist, sind wir noch mal auf Toilette gegangen. Nun haben wir uns auf den Weg nach Honfleur gemacht, unser weg fürhrte uns über die Pont de Normandie .


Besuch in Honfleur

Wir sind ca. um 14.00 Uhr mit dem Bus in Honfleur angekommen. Als erstes haben wie die Holzkirche, Sainte-Catherine, besichtigt. Diese Kirche wurde im 16. Jahrhundert von Seefahrern erbaut. Nach der Besichtigung sind wir zu einem zentralen Punkt dieser Hafenstadt gelangt. (sieheBild) Nach einer kurzen Ansprache und Information von unserer Lehrerin wurde uns dann der weitere Ablauf freigestellt. Das hieß SHOPPEN!

Die Altstadt war sehr interessant. Die Querbalken hier im Hintergrund sind sehr typisch für die Normandie. Viele Häuser auch in Rouen (neben Bonsecours) sind in etwa so gebaut.

Nachdem wir die Altstadt unsicher gemacht haben, haben wir uns wieder an dem Treffpunkt versammelt. Hier haben wir auf die Nachzügler ca. 20 Minuten gewartet. Die wie auch wir sehr begeistert waren. Nach diesem anstrengendem aber auch interessantem Tag sind wir müde zum Bus zurück gegangen.


Bon jour Paris

Am Dienstag, den 19.9.2006 trafen wir uns um 8:30 Uhr an der französischen Schule und fuhren mit dem Reisebus 2 Stunden nach Paris. Als wir dort ankamen, fing es zuerst an zu regnen und wir dachten schon, es würde nicht mehr aufhören, aber es blieb die meiste Zeit trocken. Der halbe Bus bekam einen Kreischkrampf, als wir den Eiffelturm endlich sehen konnten, den wir kurz darauf besichtigten. Nach 700 Stufen bis zur 2. Plattform nahmen wir den Fahrstuhl, um auf die oberste Plattform zu gelangen. Von dort aus hatte man eine schöne Aussicht über ganz Paris, auch wenn es relativ bedeckt war.

Nach einer Pause unter dem Eiffelturm fuhren wir mit dem Reisebus durch die schöne Einkaufsmeile Champs-Elysées vorbei am Arc de Triumphe. Wir stiegen am Louvre aus, bevor uns die Lehrer in kleinen Gruppen zur Kathedrale Notre Dame führten. 

Nachdem wir Notre Dame besichtigt hatten, fuhren wir in das Künstlerviertel Montmartre. Wir gingen viele Stufen bis zur Kirche Sacre Coeur hinauf. Dort konnten wir Geschenke für die Familie kaufen oder uns von einem der vielen Künstler auf dem schönen Marktplatz zeichnen lassen.

Am späten Nachmittag fuhren wir wieder zurück nach Bonsecours.


Familienleben

Erlebnisse in einer französischen Austauschfamilie

In einer französischen Austauschfamilie 8 Tage zu wohnen ist ein sehr spannendes Erlebnis und jeder von uns würde das gerne noch ein 2. mal tun.

Als wir mit dem Bus nach einer dreizehnstündigen Fahrt angekommen sind, wurden wir sehr freundlich von unseren Gastfamilien begrüßt. Sie luden unsere Koffer ein und fuhren mit uns nach Hause. Dort wurden uns alle Räume gezeigt. Auch wo wir schlafen sollten. Dann gab es auch schon Essen. Bei den Franzosen ist es häufig so , dass es sehr viel zu essen gibt. Sie legen nämlich einen großen Wert aufs Essen! Es ist toll die Speisen von einer anderen Kultur auszuprobieren. Zum Nachtisch gibt es dann wie fast jeden Abend ..KÄSE! Natürlich gehen sie auch ab und zu mal bei Mc Donald’s essen wie man auf dem Foto unten sehen kann .. So verschieden sind wir dann doch nicht :P…

Am nächsten Morgen sind wir dann so gegen viertel nach 8 zur Schule gefahren. In Frankreich fängt die Schule nämlich erst um halb 9 an! Das ist natürlich super! Dann beginnt der Tag erstmal mit drei Stunden. 50 Minuten ist eine Stunde!!! Puuuh ^^

Danach gibt es ja zum Glück Essen. Entweder man geht mit seinem Partner nach Hause zum Essen oder wie die Meisten in die Kantine. Die ist sehr schön . Sauber und hell. Es war immer richtig lustig mit den Franzosen und den deutschen Freunden an einem Tisch zu sitzen. Danach geht die Schule dann weiter. Allerdings nicht für uns. Wir haben dann mit den anderen ein Sportturnier , eine Ralley oder andere schöne Sachen gemacht.

Als wir am späten Nachmittag dann nach Hause gekommen sind , haben wir oft eine Kleinigkeit gegessen und haben uns dann entweder mit anderen Freunden getroffen oder haben etwas mit der Familie unternommen. Wie man sieht hatten wir viel Spaß!

Am Abend am Tisch hatten wir dann wieder viel zum Lachen. Es ist war nett wie die Familien sich mit ihren Sprachkenntnissen auf Englisch und Deutsch mit uns verständigen.

Am Wochenende haben wir dann was mit den Familien gemacht. Viele sind ans Meer oder zu Verwandten gefahren was natürlich sehr schön war. Einige von den Austauschpartnern hatten auch noch Geschwister.

Irgendwann nach so tollen Tagen kam dann auch schon die Abreise.  Die Familien haben uns zur Schule zum Bus gefahren .Der Abschied war sehr traurig. Es hat uns allen so gut gefallen, dass wir gar nicht mehr weg wollten. Dann sind auch schon ein paar Tränen geflossen.