Aktuell
Demnächst am DBG
| Keine Termine |
Am DBG auch im nächsten Schuljahr G8!Wir entscheiden erst zum Schuljahr 11/12 nach ausführlichem Meinungsaustausch in unseren Gremien! Bei allen politischen Überlegungen, auch an Gymnasien einen G9 Zweig zu eröffnen, wird weiterhin G8 als Regelsystem in Schleswig- Holstein angesehen. Dieser verkürzte Bildungsgang ist erst seit zwei Jahren der an Gymnasien übliche und Schulen, Eltern, Schulbuchverlage, Ministerium sind dabei, diesen so zu gestalten, dass er von den Gymnasialschülern und –schülerinnen auch erfolgreich durchlaufen werden kann. Wir arbeiten am DBG durch die Einführung von FADIS, den Blick auf individualisiertes Lernen, die Festlegung, dass an einem Langtag in der Orientierungsstufe keine Hausaufgaben von einem auf den nächsten Tag aufgegeben werden, die derzeitige Ausarbeitung schulinterner Fachcurricula für G8 daran, dass eine gewisse Entlastung und stoffliche Reduzierung erfolgt und zugleich die Qualität der Ergebnisse gewahrt bleibt. Das Ministerium bewegt sich in ähnlicher Richtung und ermöglicht z. B. ab nächstem Schuljahr für G8 (und nicht G9) die Doppelbesetzung von zwei Unterrichtsstunden, um so noch besser individuelle Förderung und einen Ansatz für zeitweise äußere Differenzierung zu ermöglichen. Diese Möglichkeit hatten bisher nur andere Schularten und wir glauben, dass auch das zur „Entschleunigung“ von G8 beiträgt. Die Umsetzung selbst muss aber gut durchdacht sein, um aus diesem Angebot im Interesse der Schüler/innen das Beste zu machen. Diese Arbeit an G8 wird nach unseren Erwartungen viele Vorbehalte, zum Teil auch Ängste der Eltern verringern helfen. Außerdem stellen wir mit Blick auf die längeren Schultage für G8-Schüler/innen – und für die Oberstufe - ab nächstem Schuljahr auf eine spätere Anfangszeit und eine andere Rhythmisierung des Schultages um, von der wir ebenfalls erwarten, dass sie den Schultag weniger anstrengend macht. Wir haben bisher noch gar keine verlässlichen Zahlen und Stimmungen, ob die Kinder unserer Schule in den Klassen 5 und 6 denn tatsächlich dadurch, dass sie etwa 3 Stunden pro Woche länger in der Schule sind als die Jahrgänge vorher so stark belastet sind, dass das ein sofortiges Handeln, sprich ein G9 – Angebot notwendig macht. Die gerade abgelaufenen Zeugniskonferenzen in der Orientierungsstufe spiegeln dieses Bild jedenfalls nicht, und auch die Zahl der Kinder, die Gefahr laufen, nicht am Gymnasium zu verbleiben, ist keinesfalls höher als in den Jahren zuvor mit G9. Außerdem sind vom Ministerium Veränderungen bezüglich G9 angekündigt, z. B. eine gewisse Stundenerhöhung in der Sek I, weil man, um die Profiloberstufe zu entlasten, Stunden in die Sek I verschoben hat. Genaueres ist gerade „in Arbeit“. Deutlich ist aber: Genau das alte G9 wird es nicht wieder sein, was da als Angebot im Raum steht. Weiterhin gibt es die klare Vorgabe des Ministeriums, dass die Einrichtung von G9 auf keinen Fall zur Bildung einer zusätzlichen Klasse führen darf. Es gäbe also eventuell die Notwendigkeit, Kriterien für die Aufnahme in G9 zu entwickeln (Schulkonferenzbeschluss) und Eltern zu enttäuschen, die entweder G9 gewählt haben und nicht mehr in die entsprechende Klasse kommen oder Eltern, die G8 wollen, aber nun in einer G9 Klasse landen, weil diese auf die normale Klassengröße aufgefüllt werden muss. Das Nebeneinander der Systeme wirft auch unter den Aspekten Schulbücher (alle neuen Lehrwerke orientieren sich an G8) und Rivalitätssituationen zwischen G8/G9 viele Fragen auf, die ich hier gar nicht alle ausführen möchte. A. Lahrs, OStD`n |
Schlagzeilen
Unterrichtsbeginn nach den Ferien...... für alle Schülerinnen und Schüler beginnt der Unterricht nach den Ferien zur 2. Stunde um 09.00 Uhr. Informationen zur neuen Rhythmisierung und Taktung gibt es hier. ACHTUNG - es gelten neue (alte) Unterrichtszeiten. |