Eine Woche blauer Himmel

Die diesjährige Studienfahrt ging für unsere Gruppe von 19 Schülerinnen und Schülern mit Herrn Dietze und Herrn Brekenfelder nach Lissabon. Die Wartezeit auf den zwei Stunden verspäteten Abflug fiel mit einem von der Fluggesellschaft verteiltem Freigetränk  – Mineralwasser – fast leichter. Um ca. 15:00 hoben wir dann endlich ab und flogen gen Süden.

Angekommen in Lissabon fuhren wir mit der Metro direkt in unser wirklich schönes und sehr zentral gelegenes Hostel, wo wir schon erwartet wurden und fast sofort einziehen konnten.  Hinterher erkundeten wir die nähere Umgebung und aßen in kleinen Gruppen in einem der vielen ansprechenden Restaurants zu Abend.

Am nächsten Tag besuchten wir mit Bahn und Bus den Weltkultur- und Weltnaturerbe Vorort Sintra. Dort hatten wir erst etwas Freizeit und nahmen dann einen Bus, der mit ständigem Gehupe und einem halsbrecherischen Tempo die engen und steilen Straßen hinauf- und hinabfuhr. Oben gab es einen Nationalpark, der eine wunderschöne Burg mit einer fantastischen Aussicht beinhaltete.

Nach dem individuellen Abstieg und einer kurzen Mittagspause ging es mit dem Bus in abenteuerlicher Fahrt Richtung Atlantikküste zum „Cabo da Roca“, dem westlichsten Punkt Europas. An der Steilküste konnten wir wundervolle Fotos schießen oder einfach die Gedanken in die Ferne schweifen und die Seele baumeln lassen. Zum Abschluss konnten wir in Cascais noch am Strand den Sommer genießen und uns im Atlantik abkühlen. Abends ging es wieder in Kleingruppen in die Freizeit, in der die Restaurants der Gegend getestet wurden.

 

Am Dienstag haben wir als große Gruppe Lissabon und die Sehenswürdigkeiten der Stadt besucht. Die Tour mit der berühmten  Electrico 28 haben wir uns hart erarbeitet. Zuerst mussten wir zur Endhaltestelle , und unterwegs noch die Basilica Estrela besichtigen, um überhaupt einen (Steh)Platz in der Straßenbahn zu bekommen, dann ging es in ratternder Fahrt durch enge Gassen bis zur Burg Castelo do S. Jorge. Diese, die Kathedrale und das Pantheon haben wir erkundet. Wir liefen durch die kleinen Gassen und berühmten Straßen der Alfama gefühlt nur bergauf, und das bei über 30 Grad. Zum Abkühlen sind wir dann erst mit der klimatisierten U-Bahn und dann mit der Fähre über den Tejo gefahren, um Lissabon auch einmal von der Wasserseite, also von unten, zu sehen.

In der Freizeit konnten wir die Stadt auf eigene Faust erkunden. Dabei entdeckten wir viele kleine Dinge, Street Art, allerhand typisch Portugiesisches und sammelten jede Menge unvergessliche Erinnerungen.

Am Mittwoch erkundeten wir das ehemalige Expogelände, den Park der Nationen. In dem bekannten und größten Aquarium Europas erfreuten uns die Pinguine und Fischotter, wir staunten über den Mondfisch und beobachteten Haie. Wir sind danach Seilbahn gefahren, haben die größte und gut klimatisierte Mall Europas besichtigt und hatten danach Zeit für uns. Mit Vergnügen haben wir in Grüppchen beispielsweise die LX Factory besucht, die Jesusstatue angesehen und viele weitere spannende Geschichten erlebt.

Am Donnerstag gab es leichte Startschwierigkeiten, die aber mit Eigeninitiative und Ortskenntnis überwunden wurden. So konnte doch die ganze Gruppe das Hieronymuskloster in Belem besichtigen; architektonisch einmalig und deshalb auch extrem voll. Danach besuchten wir den Torre de Belem und hatten nach so viel Weltkulturerbe  Zeit verdient, um selbst die Umgebung zu besichtigen. Nach dem Genuss der originalen Pasteis de Nata fuhren wir nochmal zum Atlantikstrand und hatten ab dort Freizeit.

Freitag war unser letzter Tag in Lissabon.  Das „Programm“ konnten wir in Kleingruppen selbst gestalten, das reichte vom Erkunden der Parks über das Fahren mit Standseilbahnen bis zum Museumsbesuch. Gegen 14.30 Uhr fuhren wir dann zum Flughafen. Wir genossen sechs Tage Sonne bei strahlend blauem Himmel ohne eine einzige Wolke, auch das wird uns fehlen!  Als wir pünktlich um 22.15 in Hamburg landeten ging eine Woche voller schöner Erlebnisse und unvergesslicher Erinnerungen zu Ende.

Exkursion des Geographieprofils Q1d in die Hafencity

Am Donnerstag, den 22. August 2019, machten wir, das Geographie-Profil der Q1d unter der Leitung von Frau Richter, eine Exkursion in die Hamburger HafenCity. Aufgrund des wundervollen Wetters – 24 Grad und blauer Himmel- kamen wir mit guter Laune in Hamburg an und erfuhren auf dem Rathausmarkt am Stadtmodell Grundinformationen zur Stadtentwicklung Hamburgs. Bevor wir mit der Rundführung in der HafenCity begonnen haben, besichtigten wir die Altstadt von Hamburg. Diese wurde 1842 durch den Hamburger Brand größten Teils zerstört und danach wiederaufgebaut. Nachdem wir den Domplatz, die Trostbrücke und die Nikolaikirche sowie den Hopfenmarkt erkundet hatten, erreichten wir gegen 10 Uhr das Kesselhaus in der Speicherstadt, die Informationszentrale der HafenCity. Nach einer kurzen Einführung in die Historie der HafenCity, die ehemals als Hafen- und Industrie Areal genutzt wurde und jetzt Arbeiten, Wohnen, Kultur, Freizeit, Tourismus und Einzelhandel miteinander verbindet, starteten wir unseren Rundgang am Sandtorhafen. Dort erklärte uns der Stadtführer den Grundaufbau der HafenCity, die sich über ein Areal von 240 Hektar erstreckt. Anschließend sind wir über den Grasbrookhafen entlang zum Überseequartier gelaufen. Neben dem durchmischten Stadtmodell in der HafenCity wurden wir auch über den Bau des östlichen Teils der HafenCity informiert. Nach einer zweistündigen Führung endete am Störtebeker Ufer die Führung und wir  hatten damit erfolgreich unser Halbjahres-Thema zur Stadtgeographie abgeschlossen.

von Isabelle Bülow und Marisa Wolf, Q1d

Exkursion nach Schleswig

Exkursion nach Schleswig: zum Bibelmuseum, ins Kloster und in den Dom

 

Am 16. Mai 2019 machten die Religionsklassen des 6. Jahrgangs eine Exkursion zum nordelbischen Bibelmuseum, zum St. Johanniskloster und zum Schleswiger Dom. Das Kloster gilt als der besterhaltene mittelalterliche Klosterkomplex in Schleswig-Holstein. Ein Erfahrungsbericht von Jasper aus der Klasse 6c:

 

„Als wir um ca. 9.30 Uhr am Museum ankamen, teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Eine Gruppe ging zuerst ins Kloster und die andere, der ich angehörte, ging zuerst ins Museum.

Nach einer Begrüßung unseres Leiters und einer kleinen Geschichte zur Bibel, nämlich „Vom Nomadenzelt zum Mikrochip“, teilten wir uns in noch kleinere Gruppen, meist zu dritt. Dann bekamen wir mehrere Zettel, die wie ein kleines Quiz waren und die wir im Museum auszufüllen hatten. Für jeden Raum gab es einen Zettel. Es gab z.B. die Räume „Bootskeller“, „Versammlungsraum“, eine „Lutherstube“, die „Eingangshalle“ mit einer der ältesten Buchdruckmaschinen der Welt, auf der wir auch eine Bibelseite drucken durften, und noch viele mehr. Meine Gruppe und ich starteten im Bootskeller, in welchem man viel darüber lernen kann, wie die Fischer damals gefischt haben und darüber, warum Petrus Jesus gefolgt ist (Mt 4,18–22; Mk 1,16–20).

Im Raum der Schriftreligionen ging es um die heiligen Bücher vom Islam und Judentum. Das sind für den Islam der Koran und für das Judentum die Tora (auch Thora). Außerdem konnte man in ein Schofar, das ist ein Blasinstrument, das aus dem Horn eines Widders oder eines Kudu gefertigt wird, blasen. Nicht jeder bekam einen Ton heraus. In der Lutherstube konnte man Spiele zu Martin Luther spielen, wie zum Beispiel ein Spiel, bei dem man die damalige Schrift in die heutige Schrift übersetzen musste. In einem weiteren Raum, in der Schreibstube, konnte man sich, wenn man wollte, als Mönch verkleiden und mit Feder und Tinte etwas aus der Bibel auf ein Blatt Papier schreiben. Nach 1 ½ Stunden machten wir eine ½  Stunde Pause, bevor wir in das Kloster gingen und die andere Gruppe ins Museum. Im Kloster wurden wir noch einmal von unserem anderen Leiter begrüßt. Danach erzählte er uns noch einige hoch interessante Fakten über das Kloster, wie zum Beispiel, dass die Nonnen, als das Kloster evangelisch wurde, ab dann Konventualinnen hießen. Dann teilten wir uns in Zweier- bis Dreier-Gruppen ein und starteten eine Rally durch das Gebäude. Wir bekamen Bilder und mussten diese in der Klosterkirche und im Kreuzgang, auf norddeutsch auch Schwal, finden. Für jede gefundene Sache bekamen wir einen Smiley. Danach machten wir noch einen kleinen Rundgang mit einem Rätsel, dessen Lösung ich hier nicht schreiben werde, weil bestimmt noch andere Religionsklassen dorthin fahren und das Rätsel bekommen werden. Als wir fertig waren, machten wir auf dem Weg zu den Bussen noch einen kleinen Abstecher zum Dom, der gerade renoviert wird. Im Dom sahen wir uns hauptsächlich den Altar von Hans Brüggemann an, der, in sieben Jahren, nämlich von 1514-1521, geschnitzt wurde, an. Hans Brüggemann wollte eigentlich den Lübeckern einen noch schöneren Altar schnitzen. Laut einer von Martinus Coronaeus überlieferten Sage blendeten sie ihn, als sie das hörten, so dass er blind wurde und nicht mehr schnitzen konnte. Einige von uns zündeten auch noch eine Kerze an. Im Dom hatten wir eine ¼ Stunde, bevor wir zum Bus gehen mussten.

Die ganze Exkursion war „einsame Spitze.“

 

Das France Mobil zu Gast beim DBG

Nachstehend der obenstehende Bericht als PDF-Datei in besserer Qualität!

France Mobil.pdf
PDF-Dokument [968.3 KB]

Das Bibelmuseum „Kloster“

Am 29.05.2018 trafen wir, die Religionsschüler der 6. Klassen, voller Vorfreude, uns um 7:40 Uhr am Quickborner Busbahnhof. Um 8.00 Uhr ging die Fahrt mit dem Reisebus los. Unsere Hinreise war sehr lustig und dauerte ca. eine Stunde und dreißig Minuten. Während der Fahrt hörten einige von uns Musik, schauten aus den Fenstern oder quatschten miteinander.

In Schleswig angekommen sahen wir als erstes den Jachthafen, hier blies uns eine frische Brise entgegen. Nach wenigen Minuten erreichten wir mit unseren Lehrern Frau Jung, Frau Westphal und Herrn Plass das Bibelmuseum.

Im Museum wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe, geführt durch Herrn Plass, ging zuerst in das Kloster, und die andere Gruppe besuchte mit unseren beiden Lehrerinnen das Bibelmuseum. Nachdem die Gruppe, die zuerst in das Bibelmuseum ging, einen Stuhlkreis gebildet hatte, erzählte uns eine Dame des Museums, sehr interessante und wichtige Dinge über die Bibel.

Nach dieser Einführung teilten wir uns in vier Gruppen auf und eine Museumsrally startete. Wir lernten, wie die Nonnen im Kloster mit Tinte und Feder schrieben. Im Anschluss führte uns die Rally in die Eingangshalle. Dort stand eine Druckmaschine, die sehr alt war. Wir durften auf der Druckmaschine selber einen Text drucken. Das machte wirklich viel Spaß und es war spannend zu sehen, wie unser Text auf dem Papier landete. Auch die anderen Gruppen passierten diese Aufgabe, lediglich die Reihenfolge der einzelnen Stationen war unterschiedlich.

Als wir die Rally beendet hatten, durften wir in das Kloster. Nun war Herr Plass mit seiner Gruppe im Museum und wir besuchten jetzt das Kloster. Auch hier erhielten wir sehr interessante Informationen über die Entstehung und die gesamte Geschichte des Klosters. Anschließend besuchten wir die zum Kloster gehörende Kirche. Wir erhielten Fotos mit Dingen aus der Kirche, die wir dann in der Kirche finden sollten.

Richtig spannend und auch ein bisschen unheimlich wurde es, als wir durch einen sehr alten und kalten Gang der Kirche geführt wurden. Wir mussten ganz leise sein, denn es leben dort Menschen, die durch die Besucher nicht gestört werden dürfen. In jeder Ecke des Gangs wurden uns religiöse Geschichten, durch unsere Lehrerinnen und einem Herrn des Klosters, vorgelesen. Wir hörten alle ganz gespannt zu. Am Ende der einzelnen Geschichten sollten wir den Titel der Erzählungen nennen. Weitere Informationen folgten und wir waren froh, als wir eine kleine Pause im Bibelgarten machen durften.

Im Anschluss gingen alle Schülerinnen und Schüler wieder zu unserem Bus zurück. Wir fuhren heim, waren aber alle irgendwie von diesem Ausflug beeindruckt. Jeder hatte tolle Dinge erfahren und es brachte sehr viel Spaß, auch praktisch etwas tun zu dürfen.

Die Rückreise dauerte leider, wegen eines Staues auf der Autobahn etwas länger. Um 16.00 Uhr trafen wir, wenn auch ein wenig erschöpft, in Quickborn an.

Alles in allem, war es ein toller Ausflug, so die Meinung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Verfasst von Jason Winter und Niklas Wirwoll

Aktuelle Termine

detailliertere Infomationen unter  "Aktuelles"/"Termine"

21.-25.09. Bekanntgabe der Noten für Unterrichtsbeiträge 
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2015 · Dietrich - Bonhoeffer - Gymnasium